rt-go: 2009-07-31

Eine Radtour von Schmilka die Elbe abwärts

Hin und zurück ~37 km ~ 314 Hm

Wir hatten gelesen, dass der schönste Teil des Elberadweges
(jedenfalls in dieser Region)
zwischen Děčín (in Tschechien) und Bad Schandau liegen sollte.

Schmilka liegt genau dazwischen.
Deshalb fuhren wir nun erst mal die Elbe abwärts.

Die Tour kann man als
Schmilka_Halbestadt.gpx + schmilka-halbestadt.kml
herunter laden

und bei betrachten.

Nun geht's los

Der Lindwurm steht bereit.

Weil der offizielle Elberadweg auf der anderen Flussseite verläuft, ...

... warten wir auf die Fähre.

Sie kommt auch gleich, wenn der Fährmann sieht, dass jemand wartet.

Unser Lindwurm passt gerade so drauf.
Trotz Überlänge müssen wir nur den günstigen Tarif
für ein Rad bezahlen.

Die ehemalige Kontrollstation an der Grenze.
Verlassen und überflüssig.

Auf der anderen Seite wartet schon ein Faulenzer
mit seiner Liege und etliche aufrechte Radler.

Der Radweg muss erst mal erobert werden.
Das Problem ist aber leicht lösbar.

Ein kurzer Blick zurück ...

... und los geht's.

Der Radweg ist perfekt.

Die Landschaft ist schön.

Blick vom Westufer auf Bad Schandau.

Dann folgt ein Schotterweg.

Und hier darf man wählen,
ob man auf dem eigentlich nicht befahrbaren Bürgersteig
oder lieber auf der kaum befahrbaren Straße “fahren” will.
Da kommen ganz ostalgische Gefühle auf.

Ein großes improvisiertes Schild
weist nicht ganz zweifelsfrei die Richtung.

Der weitere Weg kann auch nicht alle Zweifel aus räumen.

Aber, was soll's? - Schön ist es hier.

Auch diese “Autobahn mit Grünstreifen” ist (langsam) befahrbar.

Zur Abwechslung kommt dann eine zwar asphaltierte,
dafür aber schmale und steile Straße,
bei der rücksichtsvolle Autofahrer an der Ausweichbucht warten.

Gegenüber von Königstein folgt dann wieder ein guter Abschnitt.

Blick auf die Festung Königstein.

Hier ist ganz klar, was man um 12 Uhr 37 machen kann.
Mittagspause!

Der Lindwurm hat ein schönes Plätzchen.

Und wir auch.

Eigentlich hätten wir hier mit der Fähre die Flussseite
wechseln müssen, um auf dem Elberadweg zu bleiben.

Dazu hatten wir aber keine Lust und fuhren einfach weiter.

Nach etwa fünf Kilometern kam dann aber
der unvermeidliche Wendepunkt.
Wie man sehen kann, geht der Weg zwar irgendwie weiter.
Weil aber drei von vier Radlern schiebend unterwegs waren,
verzichteten wir auf eine genauere Überprüfung.

Eine exotische Begegnung.

Als diese Tandemfahrer uns kommen sahen,
haben beide ganz schnell zur Kamera gegriffen,
um die außergewöhnliche Begegnung fest zu halten.

Wir fanden allerdings deren Ballast viel außergewöhnlicher.

Hier geht's zwischendurch wieder mal 10% hoch.
Und wo andere schieben,
darf ich den Lindwurm ganz alleine den Berg hoch treten.

In Bad Schandau weiß man offenbar,
was die Touristen brauchen.

Ein schönes Plätzchen.

Hier interessiert sich jemand für die Technik.

Ein Bild in der Touristeninformation zeigt,
wie's hier 2002 aus gesehen hat.

Heute sieht's wieder idyllisch und ganz harmlos aus.

Gleich sind wir zurück.

Aber wir sind ja im Urlaub und haben es nicht eilig.
Da kann man schon noch eine kleine Pause an der Fähre einlegen, um etwas gegen die Dehydrierung zu tun.

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“Nordic Latsching” im Elbsandsteingebirge 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

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