| rt-go: 07.09.2006 |
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Nach ausgiebiger Suche im Internet bin ich zu dem Schluss gekommen, dass für meine Bedürfnisse ein
möglichst einfacher Anhänger am Besten geeignet ist.
Ich will gelegentlich in der näheren Umgebung 2 - 4 Getränkekisten transportieren, einen größeren Einkauf aus der 10 Km entfernten Kreisstadt trocken und sicher nach Hause bringen oder auch bei einer größeren Radtour die Utensilien befördern, wenn der Gepäckträger dafür nicht ausreicht.
Die Antwort war derart arrogant, dass ich von dem Anhänger und der Firma Zweipluszwei (für die
nächsten 50 Jahre) Abstand
genommen habe. |
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Dann habe ich zufällig beim Händler um die Ecke diese “Kübelkarre” mit dem Namen “Big Cargo Trailer” gesehen und war nach genauerem Hinsehen von deren Vorteilen überzeugt. |
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So weit die Theorie und nun zur Praxis:
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Mein örtlicher Händler
hat mir, wie versprochen, den Umbau für geringes Aufgeld bis zum darauf folgenden Abend erledigt. Und zwar so, dass es daran absolut nichts auszusetzen gibt.
Ein gerades verzinktes Rohr ist mit zwei angeschweißten Laschen an den Unterrohren des Hängers fest geschraubt und bildet die neue Deichsel. |
| Die Kupplung ist jetzt eine mit Kugelkopf. | ![]() |
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... sind zwar immer noch Schikanen, ...
... aber keine unüberwindlichen Hindernisse. Anmerkung: Es sieht vielleicht so aus, als ob man da fast gerade durch fahren könnte. Aber da
täuschen die Bilder. Man muss schon flott von voll links auf voll rechts und umgekehrt lenken und
gut zielen, damit man da durch kommt, ohne irgendwo hängen zu bleiben. Aber dafür kann man sich
natürlich auch Zeit lassen, wenn man gerade kein Rennen fährt. Jetzt fehlt nur noch die wasserdichte Haube. Aber die kommt auch noch. Und selbstverständlich verrate und zeige ich dann auch wie ich's gemacht habe, damit andere es bei Bedarf bequemer nachmachen können.
Testergebnisse (vom 07.09.2006)
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Obwohl ich den Hänger natürlich sofort ausprobiert habe, halten sich die Testergebnisse noch in Grenzen. Die “Feuerprobe” musste er noch nicht bestehen, aber die “Weinprobe”. Die 24 Flaschen haben die fünf Kilometer vom Winzer bis nach Hause ohne jegliches Problem
zurück gelegt. Das muss gefeiert werden. Prost! Mit dem Ballast ist die Beschleunigung natürlich etwas verhalten und das Tempo wohl etwas geringer. Aber von dem Geklapper und Geruckel mal abgesehen, merkt man von dem Hänger nicht viel. |
| Eigentlich müsste ich es ja gar nicht extra erwähnen, aber die “Wasserprobe” hat er
selbstverständlich auch ohne Probleme bestanden. |
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Und, weil's so schön ist, hier noch mal das ganze Gespann.
Nachträge22.09.2006Heute ist es mir gelungen, den Hänger gleich zwei Mal um zu werfen. Die Ursachen sind klar. Ich bin beide Male mit dem leeren Hänger viel zu schnell einen Bordstein schräg hoch gefahren. Schlussfolgerung: Insbesondere bei leerem Anhänger die Bordsteine nur langsam und möglichst im rechten Winkel hoch fahren, dann passiert nichts. Außerdem: Ich weiß jetzt auch, wozu der zusätzliche Sicherungsgurt an der Anhängekupplung ist. Wenn der Anhänger um kippt, löst sich (absichtlich) die Halbschale der Hängerkupplung vom Kugelkopf, um Beschädigungen zu verhindern. Der Gurt sorgt dann dafür, dass der Hänger trotzdem beim Rad bleibt und nicht unkontrolliert durch die Gegend rauscht. 05.10.2006
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Entgegen der ursprünglichen Absicht, habe ich nun aber doch keine Plane selbst “gebastelt”, sondern eine fertige
gekauft.
Wenn man nämlich die Kosten für das Material und seine Beschaffung und dazu noch den Arbeitsaufwand betrachtet, stellt man schnell fest, dass sich das nicht rentiert. |
12.01.2007 |
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Weil der Anhänger keine Federung hat und das Transportgut bisweilen darunter gelitten hat (hat mich
vier Flaschen Wein gekostet), habe ich jetzt
zwei “Big Apple” in der Größe 60-406 aufgezogen und mit (nur) 1,5 bar befüllt.
Der Hänger läuft jetzt wesentlich sanfter. |
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