| rt-go: 19.09.2006 / 04.05.2010 |

Die Route der ganzen Tour kann man als
Scholben-Tour.gpx +
scholben-tour.kml
herunter laden
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Dass das Lepus kein Mountainbike ist, war mir natürlich klar. Aber wenn sich schon die Gelegenheit bietet, kann man ja mal ausprobieren, was geht und was nicht geht.
Bei diesem steilen Waldweg mit dem tröstlichen Spruch bin ich an die Grenzen des Machbaren gestoßen. - Nicht an meine Grenzen. Ich bin vorher eine Straße hoch gefahren, die noch etwas steiler war. Nein, hier setzt die Technik des Lepus die Grenzen. Obwohl der Weg fest geschottert ist, rutscht das angetriebene rechte Hinterrad immer wieder mal durch. Und wenn es dann doch wieder greift, hebt das Vorderrad ab und springt nach links weg. So kann man natürlich auf Dauer nicht fahren. Ich habe mich trotzdem in Etappen hoch gequält, weil der Weg oben
flacher werden sollte und weil ich wissen wollte, ob es überhaupt irgendwie zu schaffen ist. Das ist
halt der Forscherdrang der Jugend. Es geht, wenn man sich unter Einsatz aller Kräfte in Bewegung bringt und dann, für diese Steigung viel zu schnell, in Bewegung bleibt. Das hält man natürlich nicht lange durch und muss dann etwa alle 50 Meter eine Pause einlegen.
Rechts ist der Weg, den ich mich hoch gequält habe. Ich hoffe, man sieht, wie steil er ist. Oben wird der Weg (nicht im Bild) tatsächlich etwas flacher. Aber den habe ich dann, obwohl er flacher ist, trotzdem überhaupt nicht geschafft, weil dort nur loser Schotter lag und das Rad nur noch durchgedreht hat. Da blieb gar keine andere Wahl als um zu kehren. Ein Mountainbiker, den ich dort getroffen habe, hat übrigens auch über den Schotter geschimpft und war sich gar nicht sicher, ob er den folgenden Wegabschnitt schaffen würde. Denn wenn er aus dem Sattel geht, damit er besser treten kann, rutscht auch ihm das Rad durch. Falls man unbedingt solche Wege fahren will, hilft da beim Lepus wohl nur noch ein Differenzial und eine 14-Gang-Rohloff-Schaltung. Ob man aber so viel Geld investieren will, nur damit man sich dann noch steilere Berge hoch quälen kann, das muss jeder für sich entscheiden.
Inzwischen habe ich ein Lepus mit Differenzial und Rohloff und wollte jetzt, als sich die Gelegenheit bot, natürlich ganz genau wissen, was nun geht oder doch nicht geht. Deshalb bin ich erneut in Bad Lauterberg Diese “Warnung” habe ich einfach ignoriert ... ... und mich bis zum Unteren Scholbenweg hoch gekämpft. Das erste Stück rechts von dem roten Punkt zeigt die 500 Meter, auf denen man vom Unteren zum Oberen Scholbenweg hoch kommt. Mit Differenzial und Rohloff schafft man das. Die Steigung pendelt zwischen 12 % und 15 %.
Geschafft. Ich bin wieder oben. Weil ich nicht langsamer kurbeln kann, bin ich mit 4 km/h hoch
gefahren. Unterwegs habe ich zwei mal angehalten. Zum Einen wollte ich die Steigung messen und zum
Anderen wollte ich zwischendurch auch mal verschnaufen. Ich fahre ja zum Vergnügen und nicht, damit
mir der Spaß vergeht. Der Obere Scholbenweg ist dann gar nicht mehr so schlimm. Der Belag ist fester als bei meinem letzten Besuch und das Differenzial sorgt für Antrieb mit zwei Rädern.
Es geht stetig bergauf und die Steigung pendelt um die 5 %.
Trotzdem entscheide ich mich an der Abzweigung
FazitDas Lepus ist (wie erwartet) Aber mit Differenzial und Rohloff Wenn man die minimale Entfaltung von 1,53 Meter Aber ob das dann noch Spaß macht? Außerdem spielt ja auch der Faktor Zeit eine Rolle. Da kann man schon mal in Erwägung ziehen,
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