| rt-go: 15.09.2007 |
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Wir hatten unser Trike-Tandem gerade eingefahren und richtig kennen und lieben gelernt. Aus dem Liegeradforum wusste ich, dass Heinz-Josef Schaaf und seine Frau Annette ebenfalls ein Lepus-Tandem in Betrieb genommen hatten. Da lag es irgendwie nahe, damit mal ein Vierergespann zu probieren. Nach ausgiebiger Suche im Internet hatte ich einen Radweg gefunden, der mit jeweils rund 120 km Anfahrtstrecke für uns beide noch im erträglichen Bereich lag und der Beschreibung nach so beschaffen war, dass die Tour gelingen konnte. Es war der Abschnitt zwischen Obernburg und Miltenberg auf dem Main-Radweg. Er sollte laut Beschreibung auf beiden Mainseiten fast perfekt und bestens beschildert sein. Wir haben zwar schon die Erfahrung gemacht, dass solche Beschreibungen bisweilen ganz weit an der Realität vorbei gehen. Trotzdem machten wir uns Hoffnung, dass es irgendwie gehen könnte.
Dank Google Maps war schnell ein Treffpunkt gefunden und vereinbart.
Wir trafen uns also am Vormittag auf einem Parkplatz bei Obernburg und koppelten unsere vier Trikes zusammen. Daher die neun Räder.
Hier sieht man auch zehn von den zwölf Beinen.
Der Hund lief brav an der Leine nebenher.
Der gekennzeichnete Radweg sah vielversprechend aus.
Er endete jedoch schon nach wenigen Hundert Metern.
Wir hatten unsere Autos auf einem Betriebsparkplatz abgestellt Diese erste “Panne” brachte uns zum Lachen und zeigte,
Total gewendet kehren wir zurück ...
... und streben der Freiheit entgegen.
In der richtigen Richtung sieht's natürlich auch nicht schlecht aus.
Zwischen Straße und Bahngleisen geht's durch die Industrie,
Hier geht's noch auf gepflasterter Piste neben der Straße her.
... und zwingt uns auf der normalen Straße weiter zu fahren.
Aber irgend wann kommen wir wieder auf einen schönen Radweg ...
... und genießen die Fahrt durch eine idyllische Landschaft.
Ein optimaler Radweg direkt am Main.
Öfter geht's einfach durch einen Campingplatz durch ...
... oder auch mal durch freies Wiesengelände.
Überall gibt's was zu sehen.
Hier zum Beispiel die Weinlese am Main.
Noch ein idyllisches Plätzchen.
Bei Großheubach sieht man hoch oben das Kloster Engelberg,
Blick auf Kleinheubach.
Über die alte Mainbrücke ...
... und durch das Brückentor ...
... geht's in Richtung Altstadt.
Durch die nächste Abzweigung ...
... und ein schmales Gässchen ...
... kommen wir genau am alten Rathaus ...
... in die Fußgängerzone ...
... und zum Marktplatz.
Gleich um die Ecke lockt eine Kneipe ...
... mit deftigen Speisen und Schwarzbier.
Allen hat es geschmeckt.
Mir auch. Aber das ist nicht verwunderlich,
Der abgestellte Lindwurm findet reges Interesse.
Weil uns der Weg auf der rechten Mainseite nur teilweise begeistern konnte, wählen wir für den Rückweg die linke Mainseite und fahren hier neben der Straße am Mainzer Tor vorbei aus Miltenberg hinaus.
Bei satten 18 km/h hat es den 30 € teuren Ferrari-Schirm zerlegt.
Ohne “Bremsfallschirm” hat's aber auch Vorteile.
Der “Azubi” fühlt sich wohl bei Annette und freut sich,
Endlich mal ein Foto, auf dem alle Teilnehmer
Reger Gegenverkehr.
Hier wären wir beinahe in die Falle gegangen.
Das unüberwindliche Hindernis von der anderen Seite.
Hier geht's wieder mal längs durch einen Campingplatz.
Auch bei Heinz-Josef fühlt er sich offenbar ganz wohl.
Ein schönes Plätzchen zum Sitzen.
Hier endet plötzlich der Radweg.
Aber die dank Umgehung (fast) nicht mehr befahrene Straße
Hier führt eine schöne Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Main. Nur die “Zufahrt”, die übrigens eindeutig als Radweg ausgeschildert ist, kann uns nicht so recht begeistern.
Da ziehen wir es vor, erst mal durch eine Unterführung
Nach der Befragung einiger Eingeborenen kommen wir
... und stehen erst mal vor einer Schikane.
Weil sie aber recht weit gesetzt ist, probieren wir,
Ich sorge auf Zuruf für den Vortrieb
Kein einfacher Job ....
... aber er schafft es.
Von oben können wir dann noch mal den sehr alternativen Radweg ...
... und die Mainlandschaft bewundern.
Bei der Brückenausfahrt sind wir fast enttäuscht.
Zum Trost wird uns dann am Bahnhof noch eine Unterführung mit Treppen angeboten. Ebenfalls als
Radweg gekennzeichnet.
Ein kurzes Stück normale Straße
FazitEine wunderbare Tour, die uns viel Spaß gemacht hat. Auf die bescheuerten Schikanen
könnte man allerdings gut verzichten. Der Lindwurm aus vier Trikes ist zwar nicht unbedingt Wer jedoch die Einsamkeit liebt oder inkognito bleiben möchte,
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