| rt-go: 25.07.2007 |
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Weil wir noch nicht komplett ausgestattet waren, fuhren wir erst mal nach Mainz und stellten unser Auto in der Nähe vom Fort Malakoff ab, weil's dort nichts kostet. In der Innenstadt kann man nur für's Parken schon Scheine los werden.
Dann fuhren wir mit unserem Trike-Tandem vorsichtig durch die Stadt in die Hintere Bleiche, wo sich meine Frau ein Paar Klickschuhe zu legte.
Eigentlich wäre die linke Spur die richtige gewesen, aber ich wollte den Kfz-Verkehr nicht mehr als unvermeidlich (§1) behindern und habe dann erst im letzten Augenblick die Spur gewechselt. Gleich hinter der Kurve darf man dann endlich quer über die zugeführte rechte Spur auf den Fuß- und Radweg.
Auf der Brücke kann man ohne Probleme das Bundesland wechseln.
Nach links soll's auf dem Rhein-Radweg zum Main-Radweg gehen.
Tut es auch. - Aber damit da nicht jeder Radler einfach so lang fährt, ist da eine schöne Schikane eingebaut. Die “aufrechten” Radler können sich da zwar sogar relativ bequem durch manövrieren, aber für unseren Lindwurm gibt es keine Chance. Man müsste also den Lindwurm zerlegen, die Trikes einzeln drüber heben und die Trikes dann wieder koppeln. Es lebe die gründliche deutsche Radwegeplanung! Oder man fährt eben, nur so macht das ja richtig Sinn, mit dem normalen Kfz-Verkehr auf der Hauptstraße durch den Ort, ...
... bis man dann endlich irgendwo wieder auf den Radweg kommt.
Der kann dann sogar recht schön sein, ...
... obwohl die Industrie oft unübersehbar bleibt.
Luftgebundener Schotter ist nicht gerade der ideale Belag ...
... aber man kommt (langsam) voran.
Jedenfalls, bis ein Bagger den Weg versperrt.
Da bleibt nur der Umweg über die Böschung und dann noch das Stück für Stück rüber Heben des
Lindwurms. Die Arbeiter waren allerdings gern behilflich. So konnten sie das langweilige Herumstehen
wenigstens mal unterbrechen.
Ein alter Betonweg ist immer noch besser als loser Schotter.
Vorne sind Wingert und hinten sind Wingert (de: Weingärten).
Um die Mittagszeit kamen wir nach Flörsheim am Main.
Dann kamen wir an den Wendepunkt unserer Tour.
Gemütliche Plätzchen für eine kleine Pause gibt es reichlich.
“Der Stoker” hat es schön. Ein Bisschen Strampeln genügt.
Diesem Bild gebe ich den Titel:
Ein idyllischer Abschnitt auf dem Rückweg.
Mainz rückt näher, aber davor liegt noch Kostheim.
Hier ginge es eigentlich weiter, ...
... wenn es ginge, ...
... aber da ist kein Durchkommen.
Also fahren wir etwa einen Kilometer in den Ort rein, passieren dort, mit etwas Heben und Schieben eine sehr viel radlerfreundlichere Schikane, um dann wieder einen Kilometer auf der Hauptstraße zur Brücke zu fahren.
Zum Abschluss besuchen wir nochmals unseren Händler, damit er die ersten gelockerten Schrauben am neuen Trike nachziehen kann, und kehren dann durch die Fußgängerzone gemütlich zu unserem Auto zurück.
FazitWenn jemand behauptet, der Main-Radweg wäre ein schöner Radweg, dann muss er wohl einen anderen Abschnitt meinen. Der, den wir erfahren haben, ist es sicher nicht. Unsere Tour war zwar kein großer Reinfall, aber auch nicht unbedingt empfehlenswert. Obwohl es einige schöne Fleckchen gibt. Und zu den Radwegen sage ich:
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