rt-go: Sa 2011-09-03

Mosel-Runde 3

Piesport -> Trier -> Piesport
91 Km   882 Hm   ≤11%

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Was man hat, das hat man;
wer weiß schon was noch kommt.

Obwohl die Wetterfrösche für Sonntag
Gewitter und Unwetter mit Starkregen angedroht hatten,
wollten wir das noch schöne Wetter nutzen, um die fehlende Etappe
zwischen Piesport und Trier mit dem Rad zu erkunden.

Deshalb fuhren wir am Samstag Morgen erst einmal nach Piesport.

Einen Parkplatz haben wir gleich gefunden
und die Räder waren schnell ausgeladen.

Doch dann gab's lange Gesichter.
Ich hatte vergessen die Deichsel ein zu laden.

Ich hatte geschlampt und meine Frau durfte es ausbaden.

Statt wie sonst im Lindwurm mussten wir nun getrennt fahren.
Eine unfreiwillige Gelegenheit den Unterschied direkt zu erfahren.

Erst gehts mal zur Mosel runter.

Denn hier geht der Moselradweg lang.
Hier sieht man auch unsere Begleiter mit ihren Uprights.

Bei dem Wetter ...

... ist unterwegs richtig Trubel.

Der Radweg ist durchgehend in erstklassigem Zustand.

Er führt allerdings nicht immer direkt an der Mosel lang.

Manchmal gehts auch quer durch die Gegend.

Unterwegs sind immer wieder Steigungen zu überwinden.

Häufig geht der Weg abseits der Mosel durch die Weinberge.

Bei über 30°C kann man schon mal Durst bekommen.

 

In Neumagen.

 

Wir haben schon 6 km geschafft.
Da können wir einen Kaffee vertragen.

Ein Denkmal für die Römer und den Wein.

Ein schönes Plätzchen.

Unser “Fuhrpark”.

 

 

 

 

 

Auf dem Weg nach Leiwen.

Vor Leiwen.

 

 

In Leiwen.

 

 

 

 

In Köwenich.

Jetzt gehts wieder mal in die Weinberge.

Wenns zu steil wird und die Zugmaschine fehlt.

180°-Mosel-Panorama

Und dann gehts natürlich auch immer wieder zur Mosel runter.

 

 

In Detzem.

 

 

Die Deichsel hatte ich zwar vergessen,
aber beim Hochschleppen
tuts zur Not auch ein Strick.

“Auf dem Gipfel”.

 

 

 

Jetzt darf die Schwester mal aufs Trike.

Zei Holländer auf dem Motorroller.
Auf dem Radweg hätten sie ja eigentlich nichts zu suchen.
Aber sie sind so rücksichtsvoll, dass sie niemaden stören.

 

 

Bei Mehring.

Jetzt darf auch der Schwager mal aufs Trike.

Überholt ...

... und zieht davon.

Hinter Kirsch, gegenüber von Schweich.
Der Moselradweg führt hier über die Mosel nach Schweich
und von dort im großen Bogen über Issel, Quint, Ehrang und Pfalzel nach Trier.
Genau den großen Bogen wollen wir uns sparen.
Außerdem liegt unser Hotel etwa 2,5 km vor der Moselbrücke auf der Südseite.
Auf dem Moselradweg müssten wir also zusätzlich noch 5 km Umweg fahren.
Nun, man muss auch mal verzichten können.

Die Abkürzung über Kenn und Ruwer ist zwar etwas weniger idyllisch.

Aber der Weg ist nun mal erheblich kürzer.

Die Autobahn nebenan stört fast gar nicht.

Hier kann es keinen Zweifel mehr geben.

Wir haben den richtigen Weg gewählt ...

... und werden angemessen belohnt.

Ein kurzes Stück Straße.

Noch etwas Landschaft.

Wir haben unser Hotel erreicht.

Der Blick aus unserem Zimmer im 3. Stock.

Blick vom 15. Stock auf Trier.

Blick auf die Autobahn.

Blick auf die Mosel.

Wenig später haben wir uns frisch gemacht und fahren die knapp 3 km zur Stadtmitte.

 

 

Erst noch etwas an der Mosel entlang.

Dann in die Stadt.

Und schon sind wir auf dem Marktplatz.

Weil beim Ratskeller kein freier Platz zu finden war,
sind wir um die Ecke “zur Steipe” eingefallen
und würden das bei nächster Gelegenheit wieder tun.

Denn damit hatten wir absolut keinen Fehler gemacht.

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir mit mehr oder weniger eigenem Licht
auf einer Hauptstraße (Paulinstraße) durch die reichlich dunkle Stadt gefahren.

Ein Problem war das aber nicht.
Nur etwas ungewohnt, weil wir ja sonst nicht in der Dunkelheit fahren.
Und in einer dunklen Stadt schon gar nicht.

Die ganze Nacht über haben wir wegen der Hitze bei weit geöffnetem Fenster geschlafen.
Erstaunlicherweise hat uns die Autobahn aber überhaupt nicht gestört.

Am nächsten Morgen sieht der Himmel recht trübe aus
und in der Nacht muss es sogar etwas geregnet haben.

Aber nun ist alles trocken.

Weil wir uns einig waren,
dass 13€ für ein Frühstück absolut indiskutabel sind,
haben wir gern darauf verzichtet.

Der Rückweg führt uns wieder am Kreisel vorbei.

 

 

Durchs Industriegebiet und an der Kläranlage vorbei ...

... kommen wir wieder auf den Radweg ...

... und nach Ruwer.

 

Um Viertel vor Neun am Sonntag Morgen ist hier nicht viel los.

 

An der Autobahn entlang gehts nach Kenn.

 

 

 

Vor der Brücke nach Schweich.

 

 

Bei Kirsch

 

Weil wir noch nicht gefrühstückt hatten,
sind wir in Longuich in den Ort hoch gefahren.
Dort habe ich eine Eingeborene gefragt, die sich offenbar gut auskannte.
Sie hat uns direkt zu einem schönen Café geschickt.

 

 

Ein sehr idyllischer Platz, wo einem die Trauben fast in den Mund wachsen
und ein Frühstück 5€ kostet.
Hier haben wir für vier Frühstücke, bei denen nichts fehlte,
inklusive zusätzlicher Getränke, genau so viel bzw. wenig bezahlt,
wie im nh-Hotel zwei gekostet hätten.
Und zum “Nachtisch” bekamen wir gratis noch zwei große rote Trauben.

Die “Geier” schaun, ob's was abzustauben gibt.

Gut gestärkt kanns weiter gehen.

 

 

 

 

Zwei Mutproben am Wegrand.

Wer mutig genug ist, steckt den Kopf hinein und behält ihn eine Weile drin.

Zuschauer dürfen  lachen;
das Opfer kann es ja weder sehen noch hören.

 

 

 

 

 

Weil der Himmel etwas bedeckt ist,
fährt es sich heute sehr viel angenehmer.

 

Auf dem “Gipfel” ist heute gar kein Betrieb.

 

 

Ja, was ist denn da los?

Will da einer an die Äpfel?

Kein Chance, die hängen zu hoch.

Hier kommt man wesentlich besser dran.

Ohne Worte.

Detzem lockt.

Jetzt aber flott!

Hier gibts alkoholfreies Weizen.

Kurz nach 12 haben wir aber noch keinen Appetit und auch noch einige Kilometer vor uns.

Da fahren wir schon bald weiter.

 

In Thörnisch.
Das einzige Hindernis auf der ganzen Tour.
Weil ich wusste, dass es leicht zu umfahren ist,
habe ich es gar nicht erst probiert.

 

Unterwgs nach Köwenich.

 

Einer der schönsten Abschnitte.

Eine abschreckende Touristenfalle in Leiwen.

 

In Neumagen.

Das Café hat zwar noch Platz,
aber wir nicht.

Weder für Kaffee noch für Kuchen.

Letzter Radtausch.
Weil es meine Frau auf dem Sattel nicht mehr ausgehalten hat,
wollte sie ihr Trike wieder.

 

Das Ziel ist nicht mehr weit.

 

Piesport naht.

Ein holländischer Radler, mit dem ich mich unterwegs etwas unterhalten habe,
zeigt, was er von unserem Gerät hält.

Gleich kommts.

Da is es.

Da wollten wir hin.

 

Ein schöner Abschluss.
Leider habe ich das Beweisfoto vergessen.

Jetzt muss ich nur noch den Kram ein laden.
Aber dafür brauche ich nur fünf Minuten
und keinerlei Hilfe.

Auf dem Heimweg, gerade als wir los gefahren waren, kam dann das,
was die Wetterfrösche schon für den Vortag angedroht hatten:
starker Regen.

Aber im Auto lässt sich das viel leichter ertragen,
als unterwegs auf dem Rad.

 

Fazit

Die Tour hat uns allen viel Spaß gemacht.
Die Strecke gehört, zum größten Teil jedenfalls,
zu den landschaftlich schönsten Abschnitten an der Mosel.

Obwohl der Weg ja nicht immer direkt am Wasser entlang führt
und auch etliche Steigung enthält, macht er trotzdem viel Spaß,
weil er sehr abwechslungsreich ist.
Und an gastronomischen Einrichtungen fehlt es auch nicht.

Wir könnten uns sogar durchaus vorstellen,
dass wir die Tour irgendwann wiederholen.

Allerdings werde ich bei künftigen Touren die Deichsel mit nehmen.
Und damit ich sie nicht vergesse, wird sie “fest” im Anhänger montiert.

Mein Frau hat nämlich zweierlei fest gestellt:

  1. auf dem Sattel eines Uprights hält sie es nicht lange aus und
  2. ein Trike, vor allem am Berg, allein und ohne “Zugmaschine”
    hoch zu fahren ist ganz schön anstrengend.

Was folgt daraus?

Es geht nichts über ein Trike.
Insbesondere, wenn es im Tandem unterwegs ist
(und vorne einer zieht.)

 

Na dann:
Keep dry king!

 

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