| rt-go: 01.10.2006 /04.05.2010 |
Die Route kann man als
Neckartal-Radweg.gpx +
neckartal-radweg.kml
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Weil wir an diesem Wochenende wieder ein Mal Abstand von zu Hause nehmen wollten, haben wir uns Heidelberg als erstes Ziel und den Neckartal-Radweg als mögliche Radelpiste ausgesucht. Auf der offiziellen Website steht: (Quelle: TM BW - Radfernwege - Neckartal-Radweg) Neckartal-Radweg ca. 350 Km
Streckenabschnitt 5 - Von Eberbach nach Heidelberg - 35 km
So weit das Zitat. - Das klingt doch sehr positiv. Aber wir hatten wieder ein Mal weder Zeit noch Lust den ganzen Neckartal-Radweg ab zu radeln. Wir wollten (schon wieder) einfach nur zu unserem Vergnügen ein Stückchen radeln.
AuftaktWenn man sich nicht vorher schlau macht, muss man halt auch mal “dumm drein schauen”. Wir hatten uns nicht schlau gemacht und fanden deshalb Heidelberg überraschend ziemlich abgesperrt und überfüllt vor. Der Grund ist einfach: Da war ein Altstadtfest unter dem Motto Mittelalter im Gange. Mit etwas Glück haben wir in einem Parkhaus dann doch noch einen Parkplatz gefunden und konnten uns so den unerwarteten Rummel ansehen.
Weil solche Menschenmassen aber eher abschreckend wirken, haben wir schon bald Heidelberg verlassen und sind einfach den Neckar aufwärts gefahren, um uns eine schöne Stelle zum Radeln zu suchen. Leider führt der Radweg aber etliche Kilometer nur direkt an der Straße entlang und konnte uns daher nicht verlocken aufs Rad um zu steigen.
TourIn Neckargemünd bzw. Kleingemünd begann dann endlich ein Radweg, der tatsächlich direkt am Neckar und nicht direkt an der Straße entlang führte. Dort suchten wir uns also einen Parkplatz, packten unsere Räder aus und fuhren los.
Und zwar auf der rechten Flussseite flussaufwärts, weil uns dieser Weg schöner erschien. Er war auch als Radweg ausgewiesen und reichlich beschildert. So, dass man sich gar nicht verfahren konnte.
Unterwegs findet man viele idyllische Plätzchen, ...
... viele idyllisch gelegene Ortschaften ...
... und Gelegenheiten für eine Pause, ...
... damit man in Neckarsteinach wieder fit ist.
Wenigstens ein Rad kann in der Schiene laufen ...
... das macht das Rad zwar nicht leichter,
Ein “normales” Rad fährt da ja fast von alleine hoch.
Geschafft!
Aber, die nächste Überraschung wartet schon kurz darauf an einer Schleuse. Dass man bei einer
Schleuse einige Meter Höhenunterschied überwinden muss, ist ganz klar. Aber muss das denn
ausgerechnet auf einer Treppe sein? Dazu kommt noch, dass dort keine Radschiene ist und dass es um
die Ecke geht. Aber, nach so viel Training schafft man das natürlich ganz locker.
Vom Wehr aus hat man einen schönen Blick auf Neckarsteinach.
Rechts geht es so weiter (kein Witz).
Gut, für einen Moment überlegt man bei diesem Weg zwar,
Und schließlich wird man mit einer rasanten Abfahrt Ich gebe es zu, ich habe
Das Schild bestätigt wieder,
Was soll's? -
Trotzdem muss man sich irgendwann eine Pause gönnen ...
... bevor es zur Abwechslung mal auf der normalen Straße weitergeht.
In Neckargemünd geht's über die Brücke wieder nach Kleingemünd.
Zum Schluss noch ein Mal Schotterpiste ...
... aber schön steil abwärts, ...
... bevor es dann richtig gemütlich zum Parkplatz zurück geht.
FazitEs gibt noch Abenteuer. Allerdings war das trotz aller Widrigkeiten eine Tour,
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