| rt-go: 19.08.2006 |

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Nein, der Ghettoblaster ist natürlich nicht gemeint. Wer rennt denn heute noch, wenn er es jemals getan hat, mit so einem Koffer herum. Der MP3-Player und die (offenen!) Ohrhörer tun's ja auch. Wenn man unbedingt die Berieselung braucht und sicher ist, dass man nichts überhört.
Mit dem Ding fühl' ich mich trotzdem wohler. Ich kann mich nämlich noch gut daran erinnern, was mir als Kind
passiert ist: Ich hielt mit meinem Rad hinter einem Lastwagen an, weil der plötzlich stehen blieb und floh dann
schreiend und ohne Rad, weil der plötzlich rückwärts fuhr.
Weil der Hintern rund ist, war in der Sitzecke noch Platz. So montiert, kommt die Tute unter den Sitz. Dort kann sie Krach machen, ohne die eigenen Trommelfelle zu gefährden. Die Pressluftflasche hängt einfach unter dem Sitz. Der Platz reicht, so lange man den Sitz nicht viel tiefer (flacher) stellen will. Andernfalls hätte sie auch hinter dem Sitz genug Platz, würde dort allerdings etwas die Gepäckabdeckung stören die ebenfalls mit einem Klettverschluss ausgestattet ist. Und im Notfall?Im Notfall greif ich mir nicht an den Kopf, sondern eher in die entgegen gesetzte Richtung und hau auf den Knopf, damit die “Trompete von Jericho” ertönt. So erspare ich meiner Frau die Beerdigungskosten, zahle davon meine Strafe und feiere mit dem Rest meine Rettung.
FazitDas Ding ist aus gutem Grund im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen. Und selbstverständlich benutze ich es dort (im Normalfall) nicht. Ich kontrolliere nur gelegentlich anderswo die Funktion, damit ich mich darauf verlassen kann, dass es im Notfall auch tatsächlich funktioniert.
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