rt-go: 14.12.2005

Rolfs Ratata

Eigentlich heißt es Ratatouille
und bedeutet so viel wie “Fraß”.
(Woher nur dieser Name stammt?)

Bei Wikipedia findet sich folgende Erklärung: Eine Ratatouille ist ein südfranzösisches Gemüsegericht aus Auberginen, Zucchini, Paprikaschoten, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, (Oliven-) Öl und verschiedenen, für die Küche des Herkunftsgebiets typischen Gewürzen wie Thymian und Rosmarin.

In Südfrankreich, insbesondere in der Provence, wird Ratatouille oft mit Ragout vom Schwein gekocht, so dass es ein deftiges Eintopfgericht ergibt. Es kann aber auch ohne Fleisch zubereitet werden und ist dann gut als Gemüsebeilage oder Füllung zu Fleisch und Fisch geeignet.

Zutaten (in variablen Mengen)

300 g
1
1 - 2
1 - 2
~ 3
1
500 g
1 kl. D.

Schweinemett (gewürztes Hackfleisch)
Aubergine
Zucchini
Paprika (rot)
Tomaten
Zwiebel
passierte Tomaten
Gemüsemais
schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
Kräuter der Provence
(Mischung von verschiedenen Gewürzen)

Beispiel 1:

Thymian
Rosmarin
Oregano
Basilikum
Salbei
Estragon

Beispiel 2:

Thymian
Rosmarin
Oregano
Basilikum
Lavendel
Petersilie
Liebstöckel
Bohnenkraut
Majoran
Knoblauch
Zubereitung
  • Das Mett anbraten und dann auf kleiner Flamme fertig braten. Dabei immer wieder mal die Klumpen zerkleinern und umrühren.
  • Inzwischen die Aubergine klein schneiden und in einem großen beschichteten Topf erhitzen.
  • Zucchini, Paprika, Tomaten und Zwiebel ebenfalls klein schneiden und jeweils dazu geben.
  • Die passierten Tomaten und den Mais dazu geben.
  • Alles etwa 30 bis 40 Minuten kochen lassen.
  • Wenn das Mett fertig gebraten ist, einfach zum Gemüse dazu geben und unter rühren.
  • Mit Kräutern der Provence und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.
Dazu isst man z. B.:

Nudeln, Reis, Weißbrot, Fladenbrot

Variationen

Weil Knoblauch einsam macht, verzichte ich darauf. ;-) Damit das Gemüse auch ohne Öl nicht zu trocken wird, verwende ich die passierten Tomaten. Auch der Mais ist im originalen Rezept aus Südfrankreich nicht enthalten, bereichert aber den Geschmack. Selbstverständlich kann man ganz nach Belieben auch Zutaten weglassen oder ergänzen.

Und so sieht der Fraß aus:

Natürlich vor dem Verzehr.
( Nur damit das klar ist. ;-)

Alla gude dann!

 

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